• slideshow bild 01
  • slideshow bild 02
  • slideshow bild 03
  • slideshow bild 04
  • slideshow bild 05
  • slideshow bild 06

Forex-Strategien

Der Erfolg im Währungshandel (Forex-Trading) ist planbar. Allerdings nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Nachfolgend werden diese Bedingungen näher beschrieben, wobei insbesondere schon jetzt darauf hingewiesen werden muss, dass für einen Tradingerfolg, d.h. das Erzielen von Gewinnen, vor allem ein Money- und ein Risiko-Management maßgeblich sind. Zunächst geht es um

Grundsätzliche Trading-Regeln

  • Emotionen sollten unbedingt aus dem Handel ferngehalten werden.
  • Vor jedem Handel sollte die Höhe des Risiko-Kapitals festgelegt werden.
  • Eine Order ohne gleichzeitige Stopp-Loss-Marke sollte nie abgegeben werden.
  • Für jede Aktion sollte ein reales Gewinnziel vorherbestimmt werden.
  • Jeder Handel sollte in einem Trading-Report festgehalten werden.
  • Geduld beim Handeln ist nicht nur eine Tugend, sondern ein Muss.
  • Gleiches gilt für konsequentes Handeln.

Money- und Risikomanagement

Erstes und oberstes Ziel bei einer Forex Strategie ist es, das Risiko möglichst klein und die Gewinnmöglichkeiten möglichst hoch zu halten. Erreicht werden kann dieses Ziel durch konsequentes Handeln in mehreren Schritten.

Der erste Schritt ist die regelmäßige Notierung aller Tradingsignale und aller durchgeführten Trades. Da nicht alle Kurssignale zu positiven Trades führen können, ist eine regelmäßige Auswertung der Notizen überaus wichtig, um die hieraus gewonnenen Erfahrungen in erfolgreichere Praxis umzusetzen.

Der zweite Schritt ist Teil des Money-Managements, hier wird das jeweils einzusetzende Kapital vorgegeben. Empfohlen wird der Einsatz von maximal 10% des verfügbaren und eingezahlten Kapitals, bei z.B. 3.000 € Guthaben 300 € Kapitaleinsatz für ein Trading. Je nach gewähltem Hebel könnten dann, z.B. bei einem Hebel von 1:200 200 x 300 = 60.000 € bzw. ca. 100.000 USD bewegt werden.

Der dritte Schritt dient zur Festlegung des maximalen Verlustrisikos durch Bestimmung eines Stopp-Loss-Punktes. Für das Währungspaar EUR/USD, wie auch für die Währungspaare GBP/USD und EUR/CHF, wird die Änderung der vierten Stelle nach dem Komma um eine Einheit als 1 Pip bezeichnet. Wenn sich nun die EUR/USD-Notierung von z.B. 1,3465 auf 1,3466 ändert, beträgt der Wert für 1 Pip:

100.000 x 1,3466 = 134.660 USD
100.000 x 1,3465 = 134.650 USD
Differenz/Pip-Wert = 10 USD

Die Kursänderung um 1 Pip bedeutet also für einen Kapitaleinsatz von 100.000 USD (1 Lot) 10 USD Gewinn oder 10 USD Verlust. Wenn das maximale Verlustrisiko auf 200 USD begrenzt werden soll, muss eine Stopp-Loss-Order für das obige Beispiel im Falle eines Verkaufs auf einen Kurs von 1,3466 + 20 = 1,3486 festgesetzt werden. Wenn das Tradingsignal einen Kauf empfohlen hätte, sollte ein Take-Profit-Kurswert von z.B. 1,3466 + 30 = 1,3496 festgelegt worden sein. Im Gewinnfall wären das dann 300 USD bzw. 222 €, was einem Gewinn, bezogen auf das Startkapital von 222/3.000 x 100 = 7,4% entspricht.

Der vierte Schritt ist eine strategische Festlegung von Stopp-Loss- und Take-Profit-Kurswerten, jeweils vor Tradingstart. Wenn man einmal davon ausgeht, was eigentlich nicht ganz der Realität entspricht, dass theoretisch je 50% Verlust- und 50% Gewinntrades erzielt werden können, wäre es, um auf der Gewinnerseite zu bleiben, erforderlich, regelmäßig weniger Verlust- als Gewinn-Pips zu erzielen.
Mit einer konsequenten und emotionslosen Anwendung der FXTS-Trading-Signale lässt sich allerdings ein erheblich höheres Gewinn-/Verlust-Verhältnis erzielen. Für einen über einen längeren Zeitraum angestrebten Gewinn ist es deshalb ratsam, die Stopp-Loss- und die Take-Profit-Marken jeweils quasi symmetrisch in gleichen Pip-Abständen vom Start-Kurswert zu setzen.